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Wildfang

Als Wildfisch bezeichnet man diejenigen Speisefische, die nicht in einer Aquakultur gezüchtet, sondern im Meer oder in Flüssen also in ihrer natürlichen Umgebung aufwachsen und dort gefischt werden.

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Fischarten und Meeresfrüchte aus Wildfang:

  • Aal/Aale Anguilla anguilla
    Aal/Aale Anguilla anguilla
    Der Aal gehört zu den Süßwasserfischen. Er lebt hauptsächlich im Süßwasser und wandert zum Laichen ins Meer ab. Das Leben der Aale ist von Wanderungen geprägt: Um von ihrem ursprünglichen Aufenthaltsort zu ihren Laichplätzen in der Sargasso-See (zwischen den Bermudas und den westindischen Inseln) zu gelangen, legen die Tiere zwischen 4.000 bis 7.000 Kilometer zurück. Die Larven treiben dann mit dem Golfstrom von der Sargassosee über den Atlantik nach Europa und Nordafrika. Männliche Aale werden bis zu 60 cm, weibliche bis 150 cm lang und bis zu 6 Kilogramm schwer.
  • Alaska-Seelachs Theragra chalcogramma
    Alaska-Seelachs Theragra chalcogramma
    Der Alaska-Seelachs lebt in Bodennähe in 30 bis 400 Metern Tiefe. Sein Lebensraum sind die Randgebiete des nördlichen Pazifik – dort gibt es große Vorkommen seiner Art. Der Alaska-Seelachs ist mit dem Kabeljau und anderen dorschartigen Fischen verwandt. Sein Körper ist langgestreckt und eher klein – etwa 80 cm lang. Ein Alaska-Seelachs wird bis zu 15 Jahre alt und ist zudem enorm fruchtbar: Ein Weibchen legt bis zu 15 Millionen Eier jährlich. Nicht nur aufgrund der großen Vorkommen und Fangmengen, sondern vor allem wegen seines nahezu grätenfreien Filets ist Alaska-Seelachs zu einem preiswerten, gern verzehrten Speisefisch geworden. Er liegt auf der Liste der beliebtesten Seefischarten ganz weit vorn.
  • Dornhai Squalus acanthias
    Dornhai Squalus acanthias
    Die Familie der Dornhaie ist weltweit verbreitet – im Atlantik, Pazifik und Indischen Ozean. Dornhaie leben sowohl in kühlen als auch in tropischen Meeren und halten sich vor allem über den Schelfgebieten von Kontinenten und Inseln auf. Es handelt sich um vorwiegend langsam schwimmende Tiere, welche in bis zu 900 Metern Tiefe vorkommen. Als Raubfisch ernährt sich der Dornhai hauptsächlich von Knochenfischen, bevorzugt Schwarmfischen, aber auch von Wirbellosen wie Tintenfischen, Krebsen und sogar Seegurken und Quallen. Dornhaien fehlt die Afterflosse, und vor den beiden Rückenflossen befindet sich je ein Dorn. Die Tiere werden zwischen 50 cm und 1,20 Meter lang. Die enthäuteten, heißgeräucherten und sehr schmackhaften Bauchlappen des Dornhais werden als „Schillerlocken“ bezeichnet. Beim Seeaal wiederum handelt es sich nicht um eine Fischart, sondern um das gehäutete Rumpfstück des Dornhais, welches frisch oder geräuchert im Handel angeboten wird.
  • Eismeer-Garnelen Pandalus borealis
    Eismeer-Garnelen Pandalus borealis
    Der Lebensraum der Eismeergarnele (auch Grönlandgarnele) sind die nördlichen Regionen des Atlantiks und des Pazifiks. Die Tiere werden ca. 12–14 cm lang und bevorzugen Wassertemperaturen zwischen 2°C und 14 °C.
  • Flunder Platichthys flesus
    Flunder Platichthys flesus
    Die Flunder (an der Nordsee auch „Butt“ genannt) ist ein Plattfisch, der in den Küstengewässern Europas zu finden ist. Das Verbreitungsgebiet der Flunder umfasst einen großen Teil des östlichen Atlantiks, vom Mittelmeer bis zum Weißen Meer im Norden. Besonders zahlreich ist die Flunder in der Ostsee vertreten. Bevorzugt hält sie sich in Flussmündungen, Fjorden und Buchten auf. Einige Exemplare wandern auch die Flüsse hinauf. Flundern leben auf Sand- und Schlickküsten in Tiefen bis zu 100 Metern. Hier leben sie oft in großen Schwärmen. Sie graben sich tagsüber oft oberflächlich in den Sand ein, und nur die Augen schauen dann hervor. Nachts suchen sie Nahrung – Muscheln und Schnecken, Krebstiere und kleine Fische. Flundern werden 30 bis 40 cm, in Ausnahmefällen bis zu 50 cm lang.
  • Flusskrebs Procambarus clarkii
    Flusskrebs Procambarus clarkii
    Mehr als 300 Krebsarten gibt es auf der Welt. Sie alle leben in Süßwasser. Die größte Bedeutung auf dem deutschen Markt hat heute der Galizier- oder Sumpfkrebs – er macht rund 90 Prozent des Angebots aus. Die Körperbedeckung der Flusskrebse ist ein kalk- und chitinhaltiger Panzer. Größe und Gewicht der Tiere, die über zwanzig Jahre alt werden können, sind sehr unterschiedlich. Flusskrebse leben am Grund von möglichst klaren, kalkreichen, nicht zu tiefen Gewässern, teils in Höhlen oder selbst gegrabenen Vertiefungen. Sie ernähren sich unter anderem von Kleintieren und Wasserpflanzen. Flusskrebse werden mit so genannten Krebstellern gefangen – speziellen Netzen, die mit einer Leine am Ufer befestigt sind. Eingesetzt werden auch Reusen aus Drahtgeflecht oder Garn. Flusskrebse erfreuen sich bei uns wachsender Beliebtheit.
  • Forelle Salmo trutta
    Forelle Salmo trutta
    Die Meerforelle oder Lachsforelle Salmo trutta ist an den Küsten Europas verbreitet. Sie ist ein Wanderfisch, der im Sommer zum Laichen in die Oberläufe der Flüsse aufsteigt. Heute werden Forellen überwiegend in der Teichwirtschaft gezüchtet. Sie erreichen eine Länge von etwa 70 cm und ein Gewicht von bis zu 7 kg. Als „Lachsforellen” werden Fische bezeichnet, deren Fleisch sich durch die Ernährung rötlich gefärbt hat. Ursprünglich war bei uns die Bachforelle heimisch, die auch heute noch weit verbreitet ist. Als Zuchtforelle wird allerdings meistens die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) verwendet, da sie größer wird und weniger anspruchsvoll in Bezug auf die Umweltbedingungen ist. Die Regenbogenforelle ist ein Wanderfisch, der ursprünglich Nordamerika stammt. 1880 wurden Regenbogenforellen nach Deutschland importiert, um diese Art hier in Teichanlagen züchten zu können. In der Folge lebte sich die Regenbogenforelle auch in den einheimischen Gewässern ein.
  • Granatbarsch Hoplostethus atlanticus
    Granatbarsch Hoplostethus atlanticus
    Der Granatbarsch, auch Kaiserbarsch oder Orange Roughy genannt, ist mit einer maximalen Größe von 75 cm und einem Gewicht von bis zu 7 kg ein relativ großer Tiefseefisch. Er kommt in den 3 bis 9 °C kalten, tiefen Gewässern des Westatlantiks (nördlich von Neuschottland), Ostatlantiks (von Island bis Marokko, Namibia bis Südafrika), zwischen Neuseeland und Australien sowie im Ostpazifik vor Chile vor. Er ist bekannt dafür, dass er sehr alt – bis etwa 150 Jahre – und dabei erst sehr spät fortpflanzungsfähig wird. Der Granatbarsch lebt in Schwärmen, die alle Altersstufen umfassen und die weite Wanderungen unternehmen.
  • Heilbutt Hippoglossus hippoglossus
    Heilbutt Hippoglossus hippoglossus
    Der Heilbutt ist der größte unter den Plattfischen – er kann bis zu vier Meter lang und 300 kg schwer werden. Als Grundfisch lebt er in Tiefen bis zu 2.000 Metern. Seine Nahrung sind andere Fische – etwa Dorsche, Schellfische und Rotbarsche sowie am Grund lebende Fischarten wie Rochen, Lengfische und sogar kleine Haie. Die eigentliche Heimat des Heilbutts sind die südarktischen Kaltwassergebiete mit hohem Salzgehalt. Er lebt in den subarktischen Gebieten von Ostkanada bis Grönland, von Island bis Murmansk, von Norwegen bis in die Biscaya. Einzelne Tiere unternehmen oft sehr weite Wanderungen.
  • Hering Clupea harengus
    Hering Clupea harengus
    Der Hering lebt als Schwarmfisch in kalt-gemäßigten Breiten und bis an den Rand des Nordpolargebiets. Heringe ernähren sich von tierischem Plankton. Sie werden selbst Beute vieler Meerestiere und sind daher sehr wichtig für das maritime Ökosystem. Der größte Fischbestand Europas ist übrigens ein Heringsbestand mit über 11 Millionen Tonnen erwachsener Tiere. Die Fische können über 40 cm lang und älter als 20 Jahre werden. Nach dem Fang sieht der Hering eher unscheinbar aus, doch im Wasser leuchtet sein Rücken in vielen Farben. Der Bauch ist weiß, die Flanken glänzen silbrig und der Unterkiefer ist länger als der Oberkiefer. Heringe werden auf mehrere Arten gefangen: auf hoher See mit Schlepp- und Umkreisungsnetzen, die den Meeresboden nicht berühren, in Küstennähe mit Stellnetzen und direkt an der Küste mit Uferwaden und Reusen. Rund ein Fünftel des in Deutschland vermarkteten Fisches entfällt auf Heringe und Heringsprodukte.
  • Hoki Macruronus novaezelandiae
    Hoki Macruronus novaezelandiae
    Im Gegensatz zu seinem europäischen Verwandten, dem Seehecht, ist der Hoki ein Tiefseefisch, der in Tiefen von unter 400 bis zu 5.000 m bevorzugt in den subantarktischen Gewässern um Neuseeland und Südamerika lebt. Hokis leben in Schwärmen und ernähren sich von kleinen Fischen. Anders als viele (auch blauer Seehecht) - Tiefseefische wächst der Hoki recht schnell – ausgewachsene Exemplare werden bis zu 1,2 m lang und 6 kg schwer. Hokis sind zudem ausgesprochen fruchtbar.
  • Humboldt-Kalmar Dosidicus gigas
    Humboldt-Kalmar Dosidicus gigas
    Der Humboldt-Kalmar ist ein pelagischer Kopffüßer aus der Ordnung der Kalmare. Verbreitet ist er an der Pazifikküste Nord- und Südamerikas. Den Namen „Humboldt-Kalmar“ hat er vom Humboldtstrom, in dessen Gebiet er lebt, „Riesen-Flugkalmar“ (engl. jumbo flying squid) wird er wegen der Fähigkeit, sich aus dem Wasser zu katapultieren, genannt. Er kann bis zu 2,5m lang und bis zu 50kg schwer werden. Seine Tube ist länglich und besitzt zwei seitliche Flossen. Darin befindet sich kein harter Schulp, sondern lediglich eine dünne, biegsame Chitinstange, der Gladius. Von seinen 10 Armen sind 2 zu besonderen Fangarmen (Tentakeln) umgewandelt, die sich schnell ausfahren lassen, um Beutetiere auch aus gewisser Entfernung zu ergreifen. Die Arme tragen 100 bis 200 Paare an Saugnäpfen, die einen Ring mit kleinen Zähnen beinhalten. Die keulenartig verdickten Enden der Tentakel sind mit 49 bis 58 Reihen von Saugnäpfen besetzt. Bei den größten Saugnäpfen der Tentakel sind vier Zähne, jeweils ein Zahn in jedem Quadranten, größer ausgebildet. Humboldt-Kalmare haben einen harten, scharfen Schnabel, mit dem sie die Schalen von Krabben aufbrechen können. Die rote Färbung gefangener Tiere kommt von speziellen Farbzellen (Chromatophoren) in der Haut, mit der sie sich vor Jägern tarnen, da diese meist kein Rot erkennen können. Ebenfalls typisch für Tintenfische ist die namensgebende Tinte, die im Tintenbeutel produziert und bei Gefahr als sichtraubende Wolke durch den Siphon auf den Gegner abgegeben wird.
  • Kabeljau Gadus macrocephalus
    Kabeljau Gadus macrocephalus
    Der Kabeljau gehört zur Familie der Dorsche und ist ein Schwarmfisch. Er kommt im gesamten Nordatlantik von Grönland bis North Carolina und von Spitzbergen bis zur Biskaya sowie in der Nordsee und Ostsee und im Nordpazifik vor und ist europaweit einer der traditionellsten und beliebtesten Speisefische. Der Kabeljau hat einen lang gestreckten Körper und der bei Dorschen typische Kinnfaden ist lang und kräftig. Seinen Rücken kennzeichnen mehrere dicht beieinander stehende und abgerundete Flossen, an der Bauchseite findet man eine Bauch- und Afterflosse. Die Färbung des Kabeljaus ist uneinheitlich und das Fleckenmuster meist grünlich, bräunlich oder rötlich. Als Nahrung dienen dem Kabeljau Würmer, Weich- und Krebstiere und mit zunehmendem Alter auch kleinere Fische. Die ausgewachsenen Tiere werden 1,5 Meter lang.
  • Kap-Seehecht Merluccius capensis
    Kap-Seehecht Merluccius capensis
    Der Kap-Seehecht (Merluccius capensis) und der Tiefenwasser-Kapseehecht (Merluccius paradoxus) werden in vor den Küsten Namibias und Südafrikas gefischt. Der Raubfisch kann einen Meter lang werden und dabei bis zu 10 Kg Gewicht haben. Das weißliche, feste Fleisch des Magerfisches erlaubt vielfältige Zubereitungsarten.
  • Kliesche Limanda limanda
    Kliesche Limanda limanda
    Die Kliesche ist eine der häufigsten Plattfischarten, insbesondere der Nordsee. Sie ist verbreitet im Nordostatlantik, vom Weißmeer bis zur Biscaya, in der Nordsee und westlichen Ostsee. Sie ist ein geselliger, in Schwärmen auf Sand- und Schlickgrund lebender Grundfisch, der sich von Wirbellosen (Schlangensternen, Würmern, Muscheln, Krebsen) und gelegentlich von kleinen Fischen ernährt. Klieschen werden bis zu 40 Zentimeter groß, das höchste bekannte Alter ist zwölf Jahre. Im Gegensatz zur Scholle und zur Flunder zeigt die Kliesche keinen Wandertrieb – als Standfisch zieht sie nur vom tieferen Wasser in Küstennähe und wieder zurück.
  • Krabben Crangon crangon
    Krabben Crangon crangon
    Krabben heißen eigentlich Nordseegarnelen. Sie sind Seitenläufer und leben hauptsächlich in den flacheren Küstengewässern und dem Wattenmeer der Nordsee vor Deutschland, den Niederlanden und Dänemark. Als Nahrung dienen ihnen Kleintiere, Sinkstoffe und Algen. Gefangene Krabben werden noch an Bord der Kutter gekocht – sie nehmen dabei eine rosa bis rotbraune Farbe an. Nach dem „Pulen“, dem Schälen des Hinterleibs, sind sie eine echte Delikatesse. Die Nordseekrabbe wird an der deutschen Küste auch als Granat bezeichnet.
  • Krake Octopus vulgaris
    Krake Octopus vulgaris
    Kraken leben in den wärmeren Meeren der Welt. Sie sind Einzelgänger, die am Boden leben, oft auch in Höhlen. Kraken können gut schwimmen, halten sich aber vorwiegend in Küstennähe auf und lauern in ihrem Versteck auf Beutetiere. Am sackförmigen Körper des Kraken, der einen Meter groß werden kann, sitzen acht Fangarme, die zweireihig mit Saugnäpfen besetzt sind und die eine Spannweite von bis zu zwei Metern erreichen können – Riesenkraken erreichen sogar bis zu neun Meter.
  • Leng Molva molva
    Leng Molva molva
    Der Leng oder Lengfisch lebt in den küstennahen Zonen des östlichen Atlantischen Ozeans von Skandinavien und Island bis zur Biscaya, außerdem in der Nordsee und dem Skagerrak. Gelegentlich ist der Fisch auch im westlichen Mittelmeer anzutreffen. Mit einer Maximallänge von bis zu 2 Metern und einem Gewicht von bis zu 40 kg ist er der größte Vertreter der dorschartigen Fische. Er lebt im Freiwasser in Gebieten mit Wassertiefen bis 400 Metern. Als Raubfisch ernährt der Leng sich von Fischen, Krebsen, Kopffüßern und Seesternen. Frisches Lengfleisch ist sehr wohlschmeckend.
  • Makrele Scomber scombrus
    Makrele Scomber scombrus
    Die (atlantische) Makrele ist ein Schwarmfisch der zwischen 30 und 50 cm lang wird. Gute Bestände finden sich in den Küstengewässern Nordamerikas und in der Nordsee. Makrelen ernähren sich von Plankton und Fischbrut (Hering, Dorsch, Sprotte). Die Makrele mit ihrem schlanken, stromlinienförmigen Körper ist ein äußerst flinker Schwimmer. Da sie im Gegensatz zu vielen anderen Fischarten keine Schwimmblase hat, ist sie fast ständig in Bewegung, um nicht abzusinken. Sie ist ein vielseitig verwendbarer Speisefisch und liefert viel Vitamin D. Das Fleisch ist leicht rötlich und fein aromatisch. Makrelen eignen sich sehr gut für die Dosenkonservierung. Sehr beliebt sind sie auch als Räucherfisch.
  • Riesengarnelen (Wild) Metapenaeus monocerus
    Riesengarnelen (Wild) Metapenaeus monocerus
    Garnelen bilden eine weitverzweigte Familie. Die zwei- bis dreitausend existierenden Garnelenarten werden nach Größe und Lebensraum (Wassertiefe) eingeteilt. Außerdem unterscheidet man Warm- und Kaltwassergarnelen sowie Meer- und Süßwasser-Garnelen. Die so genannte Riesengarnele ist eine Geißel- und Felsengarnele. Wie fast alle Garnelenarten hat sie einen schmalen, gebogenen Körper und lange Antennen. Riesengarnelen erreichen eine Körperlänge von bis zu 25 cm (Süßwasser-Garnele) bzw. 30 cm (Meerwasser-Garnele). Garnelen sind vor allem in der Feinschmeckerküche sehr beliebt.
  • Rotbarsch Sebastes marinus/mentella
    Rotbarsch Sebastes marinus/mentella
    Der Rotbarsch lebt in Tiefen bis zu 1.000 Metern. Seine auffällige Rotfärbung ist eine Tarnfarbe: Da das Wasser alle Rotanteile des Lichtes herausfiltert, ist er in der Tiefe des Nordatlantiks quasi unsichtbar. Obwohl Rotbarsche eigentlich in großen Tiefen leben, kommen kleinere Exemplare auch bis vor die Küsten und dringen in flachere Gewässer vor. Eine Besonderheit dieser Art: Rotbarsche bringen lebende Junge zur Welt! Rotbarsche ernähren sich von Garnelen, Krabben und kleinen Fischen wie Heringen, Lodden und Jungdorschen. Sie wachsen ungewöhnlich langsam, können aber bis zu 50 Jahre alt werden. In diesem Alter messen Rotbarsche etwa einen Meter und wiegen rund 12 kg.
  • Sardelle Engraulis sp.
    Sardelle Engraulis sp.
    Die Sardellen gehören zur Familie der Heringsartigen. Sie leben als Schwarmfische in den Ozeanen gemäßigter und tropischer Breiten. Die meisten Arten sind in der Nähe der Küsten verbreitet, einige auch im Süßwasser, vor allem in Südamerika. Sardellen sind Planktonfresser und werden je nach Art zwei bis 41 Zentimeter lang – die meisten bleiben allerdings unter 20 Zentimeter.
  • Sardine Sardina pilchardus
    Sardine Sardina pilchardus
    Die Sardine ist in großen Schwärmen unterwegs und gehört zur Gattung der Heringe. Ihr Lebensraum erstreckt sich vom nordöstlichen Atlantik bis zum Senegal. Auch im Mittelmeer, im Marmarameer und im Schwarzen Meer ist sie zu finden. Sardinen werden etwa 27,5 Zentimeter lang. Der Körper ist annähernd zylindrisch mit abgerundetem Bauch. Sardinen besiedeln flache, offene Wasserbereiche in Küstennähe. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Fischeiern sowie Zooplankton, Larven sowie kleinen Krebstieren.
  • Schellfisch Melanogrammus aeglefinus
    Schellfisch Melanogrammus aeglefinus
    Der Schellfisch gehört zu den dorschartigen Fischen, ist dabei aber kein Raubfisch und Einzelgänger, sondern ein „Friedfisch“, der sich lieber im Schwarm und in Bodennähe aufhält. Das Verbreitungsgebiet des Schellfischs umfasst Nord- und Ostseeregionen sowie die Ostküste Nordamerikas. Er bewohnt vorwiegend fast das gesamte nordatlantische Schelfgebiet, das europäische Nordmeer sowie die Labrador- und Barentssee. Zentrum seines Lebensbereichs sind die Gewässer bei Island und den Färöern, von wo er sich nach Schottland hin und in die nördliche Nordsee ausbreitet. Dabei bevorzugt er im allgemeinen küstenferne Gewässer mit Wassertemperaturen zwischen 4 und 10 Grad Celsius. Man findet ihn dort in Tiefen von 40 bis 300 Metern vor allem in Gebieten mit sandigem Grund. Hier ernährt der Schellfisch sich von Würmern, Muscheln, Krebsen und Schlangensternen. Schellfische können bis zu einem Meter lang und 15 Kilogramm schwer und maximal 20 Jahre alt werden
  • Schnapper Lutjanus malabaricus/campechanus
    Schnapper Lutjanus malabaricus/campechanus
    Der bekannteste Vertreter dieser Familie ist der unter dem wissenschaftlichen Namen Lutjanus campechanus bekannte „Nördliche Schnapper“. Nur diese Art darf in den USA unter dem Namen „Red Snapper“ gehandelt werden. In Deutschland ist die Handelsbezeichnung „Red Snapper“ oder auch „Roter Schnapper“ nur für die Art Lutjanus malabaricus zugelassen. Für alle anderen Arten lautet die zulässige Handelsbezeichnung „Schnapper“ oder auch „Snapper“. Landläufig werden knapp ein Dutzend Arten, deren Körper eine rote oder bräunliche Grundfärbung aufweist, als „Red Snapper“ bezeichnet. Heimat der Schnapper sind die tropischen und subtropischen Meere, vor allem der Indopazifik und der Westatlantik. In den dortigen Riffen lauern die Schnapper auf Beute (Fische und Krebstiere, manchmal Plankton) und schnappen dann plötzlich zu – daher ihr Name. Die größten Vertreter dieser Art werden bis zu 1 m lang und über 20 kg schwer. Je nach Art können sie zwischen 4 und 21 Jahre alt werden.
  • Scholle Pleuronectes platessa
    Scholle Pleuronectes platessa
    Schollen haben unter den Plattfischen die wirtschaftlich größte Bedeutung für die europäische Küstenfischerei. Die Fanggebiete liegen hauptsächlich in der Nord- und Ostsee, aber auch im Nordatlantik und im westlichen Mittelmeer. Schollen werden 25 bis 50 cm lang und bis zu 2 kg schwer. Ihr mageres Fleisch ist weiß, zart und dabei fest und reich an Eiweiß und Jod.
  • Scholle (paz.) Lepidopsetta bilineata/polyxystra
    Scholle (paz.) Lepidopsetta bilineata/polyxystra
    Schollen werden 25 bis 50 cm lang und bis zu 2 kg schwer. Ihr mageres Fleisch ist weiß, zart und dabei fest und reich an Eiweiß und Jod.
  • Schwarzer Seehecht Dissostichus eleginoides
    Schwarzer Seehecht Dissostichus eleginoides
    Der Schwarze Seehecht ist ein Vertreter der Antarktisdorsche. Er wird maximal zwei Meter lang und lebt vor allem in den Gewässern rund um die Antarktis, vor den Küsten Chiles und Patagoniens sowie der Falklandinseln in Tiefen von 300 bis 3500 Metern. Man schätzt, dass er bis zu 50 Jahre alt wird – eventuell sogar noch älter.
  • Schwertfisch Xiphias gladius
    Schwertfisch Xiphias gladius
    Der Schwertfisch ist weltweit in allen tropischen und gemäßigten Meeren verbreitet, da er sich in wärmeren Gewässern am wohlsten fühlt. Schwertfische sind Einzelgänger. Nur sehr selten jagen sie in kleineren Jagdverbänden. Aber selbst dann halten sie einen Sicherheitsabstand ein, da Schwertfische beim Schwimmen Wirbel im Wasser erzeugen, mit denen sie sich sonst gegenseitig behindern würden. Schwertfische erreichen eine Größe von 4,5 Metern, wobei das „Schwert“ bis zu einem Drittel ihrer Gesamtlänge ausmachen kann. Als Raubfische jagen sie ihrer Beute, vorwiegend Schwarmfischen wie Hering oder Makrele, mit Spitzengeschwindigkeiten von 130 km/h nach.
  • Seehecht Merluccius merluccius
    Seehecht Merluccius merluccius
    Seehechte gehören zur Familie der dorschartigen Fische. Sie leben in weiten Teilen des Atlantiks, vor allem im Südatlantik und fast im gesamten Mittelmeer; seltener sind sie in der Nordsee anzutreffen. Weitere Seehecht-Vorkommen finden sich im Süd-Pazifik sowie vor den Küsten Nordamerikas, Argentiniens und Uruguays. Der Kap-Seehecht wiederum lebt vor der Westküste und am Kap des südlichen Afrikas. Die bis zu einem Meter langen und bis 10 kg schweren Seehechte sind Raubfische, die sich hauptsächlich von Heringen, Makrelen, Sprotten und Sardinen ernähren.
  • Seelachs Pollachius virens
    Seelachs Pollachius virens
    Der Seelachs (Köhler) lebt in Aggregationen oder größeren Ansammlungen in den kalten und gemäßigten Meeresregionen um Island – daher die Bezeichnung „Isländischer Seelachs“ –, Spitzbergen, Norwegen und in der Nordsee. Da der Seelachs in den grundnahen Wasserschichten sowie in der Wassermitte lebt, kann die Seelachsfischerei schonend durchgeführt werden – die Netze berühren den Boden kaum. Als Räuber ernährt sich der Seelachs unter anderem von Heringen und Sprotten. Die Fische werden in der Regel bis zu 70 cm lang – Ausnahmen bringen es auf 130 cm Länge und 30 kg Gewicht. Sie können über 25 Jahre alt werden. Der Körperbau ist langgestreckt und von dunkler Färbung, der Bauch ist weißlich und der Unterkiefer steht weit vor. Beim Konsumenten ist Seelachs traditionell sehr beliebt: Auf dem deutschen Markt zählt er zu den zehn wichtigsten Speisefischen.
  • Seeteufel Lophius piscatorius
    Seeteufel Lophius piscatorius
    Der Seeteufel ist ein seiner Umgebung gut angepasster Grundfisch, der in Küstenregionen und bis in Tiefen von über 1.000 Metern lebt. Zu finden ist er in allen Weltmeeren, überwiegend im Nordatlantik und im Mittelmeer. Der Seeteufel gehört zu den Raubfischen – seine Hauptnahrung bilden Meeraale, Knurrhähne, Rochen und andere bodennah lebende Fische. Seeteufel werden bis zu 2 Meter lang und 40 kg schwer.
  • Seezunge Solea solea
    Seezunge Solea solea
    Die Seezunge gehört zu den ältesten bekannten Speisefischen. Sie zählt zur Gruppe der Plattfische, von denen es allein in europäischen Gewässern 46 verschiedene Arten gibt. Die Seezunge kommt in der Nordsee vor – hauptsächlich in den südlichen Teilen, im Ärmelkanal und vor der norwegischen Küste. Sie ist aber auch entlang der Atlantikküste bis zum Senegal und den Kanaren, in der westlichen Ostsee sowie im Mittelmeer anzutreffen. Ihre Lebensweise ist typisch für Grundfische: Tagsüber gräbt sie sich im sandigen Meeresboden ein, nachts geht sie auf Beutesuche. Ihre Nahrung besteht aus dünnschaligen Muscheln, Borstenwürmern, Krebsen und gelegentlich auch aus kleinen Fischen. Erwachsene Tiere werden etwa 50 bis 60 cm groß und bis zu 3 kg schwer.
  • Sepia Sepia officinalis
    Sepia Sepia officinalis
    Die Sepia ist vor allem im gesamten Atlantik und im Mittelmeer zu finden. Tagsüber vergräbt sie sich im Boden, um dann nachts auf Beutezug zu gehen. Große Beutetiere lähmt sie mit einem Nervengift, kleinere verschlingt sie im Ganzen. Sepien ernähren sich von Krebsen, Muscheln, Schnecken, Würmern, Seesternen und anderen Bodentieren. Sie verfügen über zehn Fangarme, von denen zwei antennenartig lang ausgebildet und mit Saugnäpfen besetzt sind. Eine kalkhaltige, bis zu 65 cm große Schale im Rücken bietet ihrem Körper den nötigen Halt.
  • Sprotte Sprattus sprattus
    Sprotte Sprattus sprattus
    Sprotten, auch Breitlinge genannt, leben an der Atlantischen Küste von Marokko bis zur Nordsee und dem Baltischen Meer, ausserdem im Mittelmeer, der Adria und dem Schwarzen Meer. Als Nahrung dienen ihnen überwiegend im Freiwasser lebende Krebstiere. Sprotten sind bei uns vor allem als geräucherte „Kieler Sprotten“ bekannt. Diesen Namen bekamen sie durch den Versandstempel, der den Kisten früher auf dem Kieler Bahnhof aufgedrückt wurde – Kiel war damals der Standort für die Herstellung geräucherter Sprotten. Das Fleisch der Sprotten hat einen hohen Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren.
  • Steinbeißer Anarhichas minor/lupus
    Steinbeißer Anarhichas minor/lupus
    Die Steinbeißer gehören zur Familie der Seewölfe oder Katfische, die insgesamt fünf Arten umfasst, von denen zwei wertvolle Speisefische sind: der Gestreifte Seewolf (Anarhichas lupus) und der Gefleckte Seewolf (Anarhichas minor). Sie gehören zu den Grundfischen und halten sich in Meerestiefen bis 500 Meter oder tiefer auf. Die gesamte Familie bevorzugt kalte Gewässer und meidet Temperaturen von über 14 Grad. Die Tiere bewohnen die kalten Meere der Nordhalbkugel, hauptsächlich die mittel- und nordnorwegischen Küsten, die Barentssee, Spitzbergen, Island und Grönland. Sie sind vergleichsweise ruhige, träge Tiere, die nur langsam ihren Standort wechseln und ihre Beute nicht über längere Strecken verfolgen. Ihre Hauptnahrung – hartschalige Tiere, darunter alle Arten von Muscheln und Kleinkrebsen – knacken sie mit ihrem raubtierhaften Gebiss auf. Ausgewachsen erreicht der Gestreifte Seewolf eine Länge von etwa 1,2 Metern und ein Gewicht von 25 Kilogramm. Der Gefleckte Seewolf erreicht eine Größe von 1,4 Metern und ein ähnliches Körpergewicht. Das Höchstalter dieser Fische wird auf 25 Jahre geschätzt.
  • Thunfisch Thunnus sp.
    Thunfisch Thunnus sp.
    Die Familie der Thunfische ist sehr vielfältig und in allen Meeren der tropischen und gemäßigten Breiten vertreten. Thunfische leben in kleinen Schwärmen meist an der Wasseroberfläche. Sie sind Räuber, die kleinere Schwarmfische wie Makrelen oder Sardinen und in tieferen Wasserschichten Rotbarsche und Lengfische jagen. Bei der Nahrungssuche treibt es die Wanderfische manchmal sogar in nördliche Regionen bis nach Island oder Norwegen. Thunfische können bis zu 18 Jahre alt werden. Je nach Art werden sie zwischen 70 und 300 cm groß, ihr Gewicht liegt zwischen 5 und 300 kg. Beim Thunfisch in Dosen handelt es sich häufig um den Skipjack (Katsuwonis pelamis), einer Art, die im weiteren Sinn noch zu den Thunfischen zählt. Skipjack-Thune sind in den tropischen und subtropischen Gewässern aller Weltmeere und in Teilen des Mittelmeers zuhause. Sie gelten als robuste und sich schnell vermehrende Art.
  • Thunfisch (Echter Bonito) Katsuwonus pelamis
    Thunfisch (Echter Bonito) Katsuwonus pelamis
    Der Echte Bonito oder Skipjack-Thune ist eine Fischart, die im weiteren Sinn noch zu den Thunfischen gezählt wird. Die Fische werden bis zu 100 cm groß, ihr Gewicht liegt zwischen 10 und 30 kg. Charakteristisch beim echten Bonito sind die dunklen Längsstreifen an der Bauchseite. Bonitos sind in den tropischen und subtropischen Gewässern aller Weltmeere und in Teilen des Mittelmeers zuhause. Sie gelten als robuste und sich schnell vermehrende Art. Für Thunfisch in Dosen wird sehr häufig der Echte Bonito verwendet.
  • Thunmakrele Scomber japonicus / Scomber colias
    Thunmakrele Scomber japonicus / Scomber colias
    Die Japanische Makrele (Scomber japonicus, früher auch Pneumatophorus japonicus) ist eine Art der Makrelen und Thunfische mit ähnlicher wirtschaftlicher Bedeutung wie die gewöhnliche Makrele. Früher wurde die Thunmakrele (Scomber colias) als Pneumatophorus japonicus colias als Unterart der Japanischen Makrele angesehen, wird aber heute als eigene Art anerkannt. Die Thunmakrele ist insgesamt kleiner als die gewöhnliche Makrele, meist überschreitet sie eine Länge von 35 Zentimetern nicht. Die Augen sind größer als die von Scomber scombrus, das Gleiche gilt für die Brustschuppen. Kennzeichnend ist die Körperzeichnung. Während der metallblaue Rücken bis deutlich unter die Seitenlinie mit dunklen Wellenlienien gezeichnet ist, sind die hellen Flanken und der Bauch mit unregelmäßig geformten, graublauen Flecken bedeckt. Der Körper ist torpedoförmig und schlank. Die erste Rückenflosse besteht aus 8 Hartstrahlen. Die zweite Rückenflosse und die Afterflosse sind konkav, die Ansätze beider liegen etwa übereinander. Die Schwanzflosse ist tief gespalten und homocerk. Oben und unten zwischen Schwanzflosse und After- bzw. zweiter Rückenflosse liegen jeweils 5 Flössel. Die Bauchflossen sind brustständig. Die Brustflossen, welche weit oben hinter den Kiemendeckeln liegen, laufen spitz zu. Im endständigen Maul liegen viele kleine Zähne. Außerdem besitzt sie eine Schwimmblase. Vor den Augen befinden sich sogenannte Fettlieder.
  • Tintenfisch Coleoidea
    Tintenfisch Coleoidea
    Tintenfische sind mit ihren verschiedenen Arten in praktisch allen Meeren vertreten. Sie gehören zu den wirbellosen Weichtieren und sind Kopffüßler mit acht oder zehn Armen. Umgangssprachlich wird häufig nur eine Teilgruppe der Coleoidea, die Sepien, als Tintenfische bezeichnet. Tintenfische sind ausnahmslos Räuber, und die meisten sind äußerst schnelle Schwimmer, die es mit jedem Fisch aufnehmen. Wenn sie blitzschnell aus ihrer Mantelhöhle Wasser durch den röhrenförmigen Trichter auspressen, schießen sie torpedoartig davon. Sie haben ein gut ausgebildetes Gehirn, sind intelligent und lernfähig. Bei Erregung und Gefahr können sie blitzschnell ihr Farbkleid wechseln und sich so tarnen oder ihre Feinde abschrecken. Großen Effekt erzielen sie im Gefahrenfall durch das Ausstoßen eines dunkelfarbigen Sekrets, der „Tinte“. Bei den Kalmaren (Loligo vulgaris) ist der Mantel lang und schlank und trägt hinten beidseitig eine dreieckige Flosse. Von seinen zehn Fangarmen sind zwei zu langen, einziehbaren Fangarmen (Tentakeln) ausgebildet. Die übliche Mantellänge liegt zwischen 20 und 40 Zentimetern. Bei den Sepien (Sepia officinalis) ist der Mantel breiter und oval gestaltet. Der ganze Rumpf ist von einem Flossensaum umrandet. Auch bei ihnen sind zwei der zehn Arme zu langen, einziehbaren Fangarmen ausgebildet. Die übliche Mantellänge beträgt 30 bis 50 Zentimeter. Der Oktopus (Octopus vulgaris) hat einen rundlichen, sackförmigen Körper. Er besitzt keine Flossen. Die acht kräftigen Arme sind eng an der Basis angebracht und erscheinen wie zusammengewachsen. Sein Gewicht kann etwa 25 Kilogramm erreichen.
  • Viktoriabarsch Lates niloticus
    Viktoriabarsch Lates niloticus
    Als „Viktoriabarsch“ bezeichnet man in Deutschland den Nilbarsch, einen Süßwasser-Raubfisch. Er kommt im tropischen und subtropischen Afrika zwischen dem 27. Grad nördlicher und dem 7. Grad südlicher Breite in allen bedeutenden Flusssystemen (Nil, Schari, Senegal, Volta und Kongo) und im Albertsee, Turkana-See und Tanasee vor sowie im Brackwassersee Lake Mariout im Nildelta. In den Viktoriasee wurde der Nilbarsch Anfang der 1960er Jahre vom Menschen ausgesetzt. Der Nilbarsch wird maximal 2 Meter lang und bis zu 230 kg schwer. Die meisten Exemplare sind zwischen 85 cm und einem Meter lang. Nilbarsche leben in Tiefen von 10 bis 60 Metern. Ausgewachsene Fische bevorzugen tieferes Wasser und ernähren sich von Fischen. Kleinere Exemplare fressen auch Garnelen, Jungfische und Insekten.
  • Wildlachs Oncorhynchus sp.
    Wildlachs Oncorhynchus sp.
    Als „Wildlachs” wird bei uns vor allem der pazifische Lachs angeboten. Sowohl atlantische als auch pazifische Lachse laichen ausschließlich im Süßwasser ab und werden daher zu den Süßwasserfischen gerechnet. Sie verbringen dort ihre Jugend und wandern danach ins Meer ab. Nach der Geschlechtsreife kehren die Lachse in ihre Heimatgewässer zum Laichen zurück – genau dorthin, wo sie aufgewachsen sind. Dabei legen sie zum Teil tausende von Kilometern zurück. Die kräftigen und mit enormen Fettreserven ausgestatteten Laichtiere verlieren während der Heimwanderung und beim Ablaichen bis zu 40 Prozent ihres Gewichts. Im Gegensatz zum atlantischen Lachs, der bis zu vier-, fünfmal ablaichen kann, sterben sämtliche pazifischen Lachse nach dem ersten Laichvorgang ab. Charakteristisch für alle lachsartigen Fische ist die so genannte Fettflosse, eine dicke, strahlenlose Hautfalte auf dem Schwanzstiel (zwischen Rücken- und Schwanzflosse). Als Raubfische ernähren sich Lachse von Kleinfischen wie Heringen und Sprotten sowie Krebstieren. Unter den in Deutschland beliebtesten Speisefischen nimmt der Lachs einen vorderen Rang ein.
  • Wittling Merlangius merlangus
    Wittling Merlangius merlangus
    Der Wittling lebt in den Gewässern des Nordostatlantiks, von Island und Norwegen bis zur Biscaya, in der Nordsee und in der westlichen Ostsee. Er kommt in Tiefen bis zu 150 Metern, aber auch im Brackwasser von Flussmündungen vor und ernährt sich von Krebstieren und Fischen. Wittlinge halten sich bevorzugt im freien Wasser über schlammigem Grund in Wassertiefen von 30 bis 100 Metern auf. Als Nahrung dienen ihnen verschiedene Krebstiere, Weichtiere, Fische und Würmer. Wittlinge erreichen eine Länge von 30 bis 40 und maximal 70 cm und ein Gewicht von bis zu 3 kg. Sie werden durchschnittlich 10 und maximal 20 Jahre alt.
  • Zander Stizostedion lucioperca
    Zander Stizostedion lucioperca
    Zander sind Raubfische, die in den Flüssen und Seen Nord-, Ost- und Mitteleuropas sowie in den salzarmen Regionen (Bodden) der Ostsee leben. Im Gegensatz zu vielen anderen Artgenossen, die im Süßwasser leben, bevorzugt er getrübte Gewässer. Damit der Zander sich wohlfühlt, dürfen die Seen und Flüsse im Sommer sogar höhere Wärmegrade aufweisen. Zander werden zwischen 40 und 130 cm groß und bis zu 10 kg schwer.
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