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Pelagische Scherbrettnetze


Beschreibung

Der aus Ringen mit unterschiedlichen Maschenweiten bestehende trichterförmige Netzkörper ist vorn auf jeder Seite mit Flügeln versehen. Zumeist besteht ein pelagisches Schleppnetz aus vier Netzblättern. Flügel, Ober-, Unter- und Seitenspann bilden eine Netzöffnung, die durch Leinen (Kopftau, Grundtau, Fischleine) verstärkt ist. Die horizontale Öffnung wird beim pelagischen Scherbrettnetz maßgeblich durch zwei Scherbretter erzeugt. Die vertikale Öffnung wird oft durch Auftriebskörper und/oder hydrodynamische Elemente sowie Gewichte am Grundtau erreicht. Moderne Netze kommen jedoch ohne Auftriebskörper aus. Um den Wasserwiderstand zu verringern und eine weite Öffnung zu erreichen, sind im vorderen Teil sehr große rhombische oder hexagonalförmige Maschen eingesetzt. Die größten Maschenweiten sind im Moment 128 Meter (z.B. Fischerei auf Rotbarsch, „Gloria-Netz“). Auch der Einsatz von parallelen Leinen statt Maschen im vorderen Netzbereich ist üblich (Jagernetze). Die Netztiefe wird über Netzsonden oder Tiefenmessgeräte kontrolliert.
 

Fanggerätekategorie Schleppnetze
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