Aquakultur

Unter "kultivierte Fischarten" oder Aquakultur versteht man die kontrollierte Aufzucht von im Wasser lebenden Organismen - also nicht nur von Fischen, sondern auch von Muscheln, Krebstieren und Pflanzen, vor allem Algen. Die Süßwasser Aquakulturen blicken auf eine jahrtausend alte Tradition zurück. Relativ jung dagegen ist die Aquakultur im Salzwasser.

Aufgrund der Überfischung unserer Weltmeere, gewinnt die Aquakultur zunehmend an Bedeutung. In den vergangenen Jahren ist der Anteil an Fischen aus Aquakultur auf bis zu 47% des jährlichen Bedarfes gestiegen. Auf den ersten Blick wird die Aquakultur als nachhaltig eingestuft, trotzdem ist auch diese Form der Fischerei nicht unbedenklich. Zum Beispiel können Zuchttiere in die freie Wildbahn entweichen und damit die Wildfische verdrängen. Darüber hinaus müssen einige Zuchtfische mit Fischfutter ernährt werden – auch hierfür werden Wildfische gefangen, was wiederum zur Überfischung beitragen kann. Auch ökologische Schäden können direkt durch Aquakultur hervorgerufen werden: so werden für Shrimp-Farmen in Ecuador Mangrovenwälder abgeholzt oder es entsteht eine starke Wasserverschmutzung durch den Fischkot, der bei der Lachszucht auftritt.

NORMA setzt sich für einen einheitlichen Standard ein und entwickelt für die Zwischenzeit – in Zusammenarbeit mit Fischspezialisten – einen eigenen nachhaltigen Anforderungskatalog für die Aquakultur.

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