EINKAUFSPOLITIK


Eckpfeiler unserer Fisch- & Meeresfrüchteeinkaufspolitik.

Die folgenden Eckpunkte unserer Einkaufspolitik für Fisch & Meeresfrüchte gelten für das gesamte NORMA-Sortiment, in dem Fisch enthalten ist.  

NORMA setzt auf volle Transparenz der verkauften Fischprodukte, alle im Angebot befindlichen Fische haben auf Ihrer Verpackung, folgende Information vermerkt: Fischhandelsbezeichnung; lateinische Bezeichnung; Fangebiet mit dem dazugehörigen Subfanggebiet sowie die Fangmethode. Darüber hinaus informiert NORMA  als einziges Einzelhandelsunternehmen bei allen „Fjordkrone“-Produkten über den Fangtag/Fangzeitraum des Fisches.

NORMA ist sich seiner Verantwortung als Einzelhandelsunternehmen bewusst und setzt sich für Umwelt- und Artenschutz sowie dem Schutz der Weltmeere ein. Aus diesem Grund wurden die Fische Aal (Anguilla anguilla), Rotbarsch (Sebastes fasciatus, -mentella, -marinus), Scholle (Pleuronectes platessa, Lepidopsetta bilineata, Solea solea), Seeteufel (Lophius americanus, -budegassa, -piscatorius), Heilbutt (Hippoglossus hippoglossus, -stenolepis, Hippoglossoides platessoides, Rheinhardtius hippoglossoides) und Dornhai (Squalus acanthias)  aus dem Sortimentsangebot genommen. Auch werden Fische, wie Gelb- oder Rotflossenthunfisch (Thunnus albacares und Thunnus thynnus) und Hai nicht angeboten. Unter der Eigenmarke „Neptune’s Garden“ setzen wir bei Thunfisch auf das Siegel „SAFE“ Label für delphinsicheren Thunfischfang. Beim Thunfischfang werden FAD's (Fish Aggregation Devices, d. h. Fischsammelvorrichtungen) ausgeschlossen.

NORMA nimmt die Hersteller in die Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass in den Fangnationen sowie Herstellerländern soziale Mindeststandards eingehalten werden.

NORMA fördert ökologisch nachhaltige Aquakultur. Damit werden die schädlichen Einflüsse auf die direkte Umwelt minimiert.  Darüber hinaus wird auf Besatzmaterial aus Wildfängen verzichtet und

NORMA optimiert im Rahmen einer aktiven Einkaufspolitik permanent das bestehende Fischsortiment unter den Aspekten der Nachhaltigkeit. Bereits im Jahr 2009 wurden die Fischstäbchen vom gefährdeten Alaska Seelachs (Theragra chalcogramma) auf den ungefährdeten Pangasius (Pangasius spp.) umgestellt.

NORMA nimmt Einfluss auf die Fangmethoden, was dazu führt, dass auf den Einsatz von Grundschleppnetzen gänzlich verzichtet wird. Daher werden die Riesengarnelen (Metapenaeus spp.) aus der Tiefkühlung mit Wurfnetzen anstatt mit Grundschleppnetzen gefangen.

NORMA legt Wert auf ausführliche Information seiner Kunden. Aus diesem Grund kann sich jeder über diese Internetseite oder über www.norma-online.de über das Thema Fisch umfassend informieren. In den NORMA-Filialen sind die Fischprodukte der Eigenmarke Fjordkrone mit einem gesonderten Preisschild (mit dem Logo der Transparenten Fischerei) hervorgehoben. Als weiteres Medium wird die wöchentliche Werbung genutzt, um Kunden stärker für das Thema Fisch zu sensibilisieren. Zu jedem Fischartikel gibt es im wöchentlichen Werbeprospekt folgende Zusatzinformationen: Lateinische Fischbezeichnung, Fanggebiet mit dem dazugehörigen Subfangebiet und die Fangmethode.

NORMA versteht sich als Schnittstelle zwischen Hersteller und Kunde. Nur durch eine aktive Zusammenarbeit mit unseren Herstellern ist dies möglich. Dies führt dazu, dass Fische aus nicht gefährdeten und überfischten Fanggebieten oder alternative Fischsorten gesucht werden.

NORMA arbeitet im Fischeinkauf mit externen Instituten und Wissenschaftlern zusammen, um die Anforderungen an einen nachhaltigen Fischeinkauf für Wildfische und Aquakulturen zu optimieren.